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MBT – Karl Müller kämpft um den Erhalt

MBT schlägt ein neues Kapitel in seiner bewegten Geschichte auf. Der als „abgeschlossen“ bekannt gegebene Verkauf nach Asien ist mittels Beschwerde gerichtlich gestoppt.

MBT Gründer und Erfinder des Gesundheitsschuhs Karl Müller aus Roggwil will die Parke und alle Patente zurückerwerben. Er bemängelt, dass er nicht zu einem Übernahmeangebot eingeladen sei, obwohl er als Verantwortlicher für den koreanischen MBT Markt noch offene, finanzielle Forderungen gegen MBT hat. Somit sei er Gläubiger, als solcher aber nicht akzeptiert. Dies begründe seine Anfechtung des bestehenden Kaufvertrages an den asiatischen Investor und Schuhzaren Andy Chaw.

MBT brauche keine Liquidität sondern in erster Linie einen neuen Spirit

Müller ist bereits voll in der Planung wie er MBT wieder auf die Erfolgsspur bringen will. Neue Schuhtechnologien will er entwickeln, weitere Patente beantragen und so die Marke retten. Ob es zu dieser Wende kommen wird ist offen. MBT-Markenrechte und Patente sind Bestandteil des Verkaufes an den asiatischen Investor. Der Vertrag ist bereits unterzeichnet. Allerdings gehören diese beiden Punkte zum Part 2 des Kaufvertrages, der bislang noch nicht abgewickelt wurde und noch nicht bezahlt ist. Jetzt wurde durch Müllers Beschwerde die Vollziehung der weiteren Kaufabwicklung per gerichtlicher Beschwerde gestoppt. „Dies ist meine Chance, die ich nutzen muss“ sagt Müller in einem Interview gegenüber Ob Müller seine Pläne realisieren kann, ist offen. Die Patente und die MBT-Markenrechte sind Bestandteil des vom asiatischen Investor und «Schuh-Zaren» Andy Chaw bereits unterzeichneten Vertrags – sie gehören innerhalb des Kaufvertrags allerdings zum Part 2, der noch nicht abgewickelt und noch nicht bezahlt ist. Und der jetzt per gerichtliche Beschwerde gestoppt ist. «Dies ist meine Chance, die ich nutzen muss», sagt Müller. Dem Investor Andy Chaw habe er eine Zusammenarbeit angeboten.

MBT-Schweiz nicht tangiert

Als nächstes haben nun aber die Richter das Wort, die über die Beschwerde entscheiden müssen. Wann das sein wird, ist noch unklar. Nicht tangiert von der Auseinandersetzung ist der MBT-Schuhverkauf in der Schweiz. (red.)

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